Informationen zum Thema Corona Virus

02.07.2020

Hilfsprogramm Laienmusik Bayern

Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

PRESSESTELLE

Kulturstaatsminister Bernd Sibler startet das neue Hilfsprogramm für die Laienmusik in Bayern. Dadurch kann eine Förderung für jeden Verein bis zu 1000 Euro und für jedes weitere Ensemble bis zu 500 Euro zusätzlich gefördert werden.

Auszug aus der Pressemitteilung 155/2020 vom 01.07.2020 des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kultur:

Zum 1. Juli können in Bayern zwei neue Hilfsprogramme für Kunst und Kultur in der Corona-Krise in Anspruch genommen werden: Kulturelle Spielstätten können ebenso eine Unterstützung erhalten wie Laienmusikvereine. Kunstminister Bernd Sibler stellte beide Programme heute im Rahmen einer Pressekonferenz in München vor: „Wir müssen unser facettenreiches Kulturleben in Bayern erhalten. Deshalb nehmen wir 30 Millionen Euro für unsere Spielstätten und zehn Millionen Euro für unsere Laienmusikvereine in die Hand, um die Auswirkungen der Corona- Pandemie abzufedern, Strukturen zu erhalten und Existenzen zu sichern. Denn es zeichnet sich ab, dass die Krise leider noch länger starke Auswirkungen auf unsere Kulturlandschaft haben wird.“ Die Programme sind Teil des bayerischen Kultur- Rettungsschirms, der insgesamt rund 210 Millionen Euro umfasst.

Das Programm Laienmusik richtet sich an alle gemeinnützigen Laienmusikvereine, die Mitglied in einem der 22 Dachverbände der Laienmusik in Bayern sind. Sie erhalten die Unterstützung, um ihre musikalischen Aktivitäten wiederaufzunehmen und fortzusetzen, erklärte der Kunstminister. Um die Kosten der musikalischen Aktivitäten trotz Einnahmeverlusten, die die Corona-bedingte Absage zahlreicher Auftritte nach sich zieht, decken zu können, stellt der Freistaat je Laienmusikverein bis zu 1.000 Euro bereit. Für jedes weitere Ensemble eines Vereins erhöht sich die Summe um zusätzlich bis zu 500 Euro. Für das Hilfsprogramm können z.B. Kosten für musikalische Aktivitäten, aber auch Maßnahmen zur Umsetzung von Schutz- und Hygienekonzepten angesetzt werden. Die Förderanträge können die Vereine im Zeitraum vom 1. Juli bis 30. Oktober 2020 beim jeweiligen Dachverband einreichen. Nähere Informationen zum Förderprogramm stellt der Bayerische Musikrat auf seiner Homepage www.bayerischer-musikrat.de bereit.

„Unsere bayerische Kultur lebt auch von den vielen Musikerinnen und Musikern, die in ihrer Freizeit gemeinsam, in der Gruppe ein Instrument spielen oder singen. Auch wegen dieses Miteinanders sind Laienmusikvereine ein unverzichtbarer Bestandteil unseres facettenreichen Kulturstaats. Das soll auch in Zukunft so bleiben“, so der Minister.

In Abstimmung mit dem Bayerischen Musikrat (BMR) wurde ein vereinfachtes Antragsverfahren entwickelt, das eine Förderung bis zu einem Betrag von 1000 Euro pro Verein und bis zu 500 Euro pro weiterem Ensemble zusätzlich ermöglicht. Als Grundlage dienen die bestehenden Laienmusikförderrichtlinien. Der Vollzug erfolgt über den BMR sowie die Laienmusikdachverbände. Hier der Fränkische Sängerbund.

Folgende Unterlagen finden Sie zum Hilfsprogramm:

Antragsformular (als ausfüllbare PDF)

Verwendungsbestätigung (Muster)

FAQs zum Hilfsprogramm finden Sie unter:

https://www.bayerischer-musikrat.de/Foerderung/Hilfsprogramm%20Laienmusik%20Bayern

Wir stehen Ihnen gerne bei der Antragstellung mit Rat und Tat zur Verfügung!

Förderantrag Hilfsprogramm Lainenmusik in Bayern (als ausfüllbares pdf)

Förderantrag

Muster Verwendungsnachweis (als pdf)

Muster

23.06.2020

Versicherungsschutz Chorreisen; Schreiben der ARAG (als pdf)

Schreiben der ARAG

20.06.2020

EILMELDUNG

aus der Pressemitteilung der Bay. Staatskanzlei vom 16.06.2020

“Ab dem 22. Juni ist auch das Singen in Laienchören unter Einhaltung strenger Schutz- und Hygienemaßgaben wieder möglich.”

Voraussetzung ist ein Mindestabstand von 2 m, regelmäßige Lüftungsintervalle und eine Begrenzung der Probendauer.

Das Wissenschaftsministerium wird in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsministerium ein Hygienekonzept entwickeln und veröffentlichen.

Sobald uns ein Konzept vorliegt, werden wir dieses umgehend bekanntgeben

Hygienekonzept für Chorproben (als pdf)

Hygienekonzept

Informationen des FSB

Trotz Wirkung der Maßnahmen – Söder appelliert zur Vorsicht

16.04.2020

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder äußerte sich am Donnerstagmittag (15. April) zum weiteren Fahrplan im Hinblick auf die Corona-Pandemie. Es wurden leichte Lockerungen der Ausgangsbeschränkungen beschlossen. Söder gab in diesem Zusammenhang zwar keine Entwarnung aber vorsichtigen Optimismus.

Folgende Fakten sind genannt worden:  

Die Zahl der Todesfälle in Bayern liege inzwischen bei über 1.000. Die Zahl der Neuinfektionen bei 2%. Die Verdopplungsrate ist mittlerweile auf 22 Tage gestiegen, die Reproduktionszahl ist bei unter eins. Derzeit gäbe es doppelt so viele Genesene in Bayern als Infizierte. Trotzdem appelliert Söder zur Vorsicht: Die Bayerische Staatsregierung werde keine Experimente mit der Gesundheit zulassen.

Ausgangsbeschränkungen mit Lockerungen beschlossen

Die Ausgangsbeschränkungen in Bayern werden bis zum 4. Mai andauern. Neu ist: wie im gesamten Bundesgebiet lässt nun auch Bayern ab dem 20. April eine Kontaktperson zu.

Öffnung der Geschäfte in Bayern

  • Ab dem 20. April dürfen Bau- und Gartencenter öffnen
  • Ab dem 27. April Geschäfte mit einer Maximalgröße von 800 Quadratmetern
  • Ab dem 4. Mai dürfen Friseure und Fußpflege mit den jeweiligen Abstandsregeln sowie Mundschutz öffnen

Welche Geschäfte bleiben weiterhin zu?

Weiterhin geschlossen bleiben müssen Gastronomie, Hotellerie und der Tourismusbereich. Laut Söder ist Bayern hier bemüht diese Branchen weiterhin finanziell zu unterstützen. Auch Kaufhäuser sowie Shopping-Malls müssen weiterhin geschlossen bleiben.

Großveranstaltungen bleiben bis Ende August verboten

Des Weiteren bleiben Großveranstaltungen bis zum 31. August weiterhin untersagt. Die Entscheidung, ob das Oktoberfest in München dieses Jahr stattfinden wird, darüber soll in den kommenden zwei Wochen entschieden werden. Gottesdienste hingegen könnten ab Mai wieder möglich sein.

Die Schulen in Bayern öffnen im Vergleich zu anderen Bundesländern später

Ab dem 27. April sind Prüfungsvorbereitungen an den bayerischen Schulen wieder möglich. Ab dem 11. Mai sollen Klassen, die Prüfungen vor sich haben, ihren Unterricht fortführen. Im Vergleich zu anderen Bundesländern beginnt der Schulunterricht in Bayern eine Woche später. Am 30. April soll laut Söder über weiteres Vorgehen mit den Kultusministern der Länder beraten werden.

Grundschule und Kitas bleiben weiterhin geschlossen

Die Grundschulen und Kitas sollen wie gehabt weiterhin geschlossen bleiben. Nach Angaben von Söder möchte Bayern in diesem Zusammenhang die Notbetreuung, gerade für Eltern die in systemrelevanten Berufen tätig sind, weiter ausbauen. Auch Alleinerziehende sowie sozial Benachteiligte sollen von diesem Ausbau profitieren.

„Das einzige Medikament, das wir momentan haben, ist soziale Distanz“

Söder bestätigte, dass die bisher getroffenen Maßnahmen zwar Wirkung zeigen würden, dennoch wies er darauf hin, dass Bayern aufpassen müsse, das Lockerungen / Erleichterungen der Maßnahmen nicht zu einem Rückfall führe.

So betonte er in der Pressekonferenz:

„Das einzige Medikament, das wir momentan haben, ist soziale Distanz“

Standpunkt des DCV Präsideneten Christian Wulff

Sehr geehrte Damen und Herren,

die derzeitige Lage ist total bedrückend, für alle. Aber besonders für die Kulturschaffenden, die in prekären Beschäftigungsverhältnissen ohne Arbeits-Probe-und Auftrittsmöglichkeiten sind und das auf unbestimmte Zeit.

Wir brauchen jetzt Solidarität und Hilfe der öffentlichen Hände gerade für die Kultur!

Herzliche Grüße

Christian Wulff

Empfehlung des FSB-Präsidenten zum Coronavirus

Empfehlung für unsere Gesangvereine bzgl. Corona-Virus

Aus Verantwortung gegenüber unseren vielen Sängerinnen, Sängern,
Chorleiterinnen und Chorleitern vor Ort, empfehlen wir unseren
Mitgliedsvereinen, den Proben- und Ausbildungsbetrieb zunächst bis 19.4.2020
einzustellen. Darüber hinaus empfehlen wir, bis zum 19.4.2020 auf die
Durchführung von Konzerten und sonstigen Veranstaltungen zu verzichten.
Durch die klare Entscheidung der Bayerischen Staatsregierung das
öffentliche Leben einzuschränken, soll einer Ausbreitung des Coronavirus
entgegengetreten werden.
Jeder sollte sich seiner Verantwortung für sich selbst und anderen Menschen
gegenüber bewusst sein.
Damit wird den Empfehlungen auch von Seiten der Bundesregierung und
eindrücklichen Appellen des Bundespräsidenten Rechnung getragen.
Wir verweisen ganz besonders auf die täglichen Berichte in den Medien sowie
auf die Webseiten
der Robert-Koch-Institute
(https://www.rki.de/DE/Home/homepage_node.html) des
Bundesministeriums für Gesundheit
(https://www.bundesgesundheitsministerium.de/) und des
Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege in Bayern
https://www.stmgp.bayern.de/vorsorge/infektionsschutz/infektionsmonitor-bayern/

Bitte behalten Sie nach Möglichkeit die Ruhe und befolgen die
Schutzmaßnahmen.

Passen Sie auf sich auf und bleiben Sie gesund.
Ihr Präsident Prof. Friedhelm Brusniak

Mitteilung des Bayerischen Musikrates vom 11.3.2020

            Aktuelles aus dem Bayerischen Musikrat Frühjahr 2020
Bitte beachten Sie für Konzerte und Großveranstaltungen die aktuellen Empfehlungen der Bayerischen Staatsregierung. Es gilt bis zum 19. April 2020 ein Verbot für Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern. Bei Veranstaltungen zwischen 500 und 1.000 Teilnehmern werden die Kreisverwaltungsverwaltungsbehörden eine genaue Risikobewertung vornehmen, im Zweifel wird Zurückhaltung empfohlen.
Hier geht es zu den Informationsseiten des Gesundheitsministeriums.

Das Sängerkreisforum am 14.3.20 in Königsfeld wird auf Grund der aktuellen Corona Situation abgesagt.

Der Sängerkreis ist sich seiner Verantwortung bewusst, dass insbesondere die älteren Sängerinnen und Sänger vor einer möglichen Ansteckung geschützt werden müssen.

Ob das Forum zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt wird oder komplett für 2020 entfällt, steht im Moment noch nicht fest.

Die Vorstandschaft wird nach einer Entscheidung allte Teilnehmer informieren.

Wichtig ist aber:

Bleiben Sie gesund und lassen Sie sich die Freude am Singen nicht nehmen.